Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Prof. Dr. Clemens Pornschlegel

Vita

Porträt Clemens Pornschlegel

Studium der Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Freiburg i. Br. und Paris.

Maîtrise de philosophie 1987.

Promotion 1992 (Der literarische Souverän. Studien zur politischen Funktion der deutschen Dichtung, Freiburg 1994).

DAAD-Lektor an der Université François Rabelais, Tours.

Wissenschaftlicher Assistent an der LMU München, Habilitation 1999.

Professuren an der Université de Montréal und an der Université de Franche-Comté, Besançon.

Seit 2005 Professor für neuere deutsche Literatur an der LMU München.

membre correspondant des Institut d’études avancées, Nantes.

Von 2009 bis 2011 Leiter des Internationalen Forschungskollegs „Gegenwelten. Religiöse Ordnungsmodelle der säkularen Moderne“ an der LMU München (im Rahmen des LMU-excellent-Programms).

Herausgeber (zusammen mit Georg Mein) der Werke von Pierre Legendre im Verlag Turia + Kant.

Forschungsschwerpunkte

Deutsche Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts; deutsch-französische Kulturbeziehungen; Ästhetik des Politischen; religiöse Strukturen der literarischen Hermeneutik; arbeitet z.Zt. an einem Projekt über die Allegorie im 19. Jahrhundert.

Funktion innerhalb des Exzellenzclusters

Kollegiat am Kulturwissenschaftlichen Kolleg (Oktober 2012–September 2013)

Forschungsprojekt „Allegorien des Christentums. Zur religiösen Referenz literarischer Texte“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

Monographien

Penser l’Allemagne. Littérature et politique aux XIXème et XXème siècles, Paris (Fayard) 2009.

Hyperchristen. Brecht, Malraux, Mallarmé, Brinkmann, Deleuze. Studien zur Präsenz religiöser Motive in der literarischen Moderne, Berlin/Wien (Turia + Kant) 2011.

Allegorien des Unendlichen. Hyperchristen II. Zum religiösen Engagement in der literarischen Moderne. Kleist, Schlegel, Eichendorff, Hugo Ball, Berlin/Wien (Turia + Kant) 2017.

Herausgegebene Bände

Nietzsche und Frankreich, Berlin (de Gruyter) 2009 (zusammen mit Martin Stingelin).

Pierre Legendre: Der Imperativ der Interpretation, Schriften 1, Berlin/Wien (Turia + Kant) 2009, hg. v. Georg Mein und Clemens Pornschlegel.

Pierre Legendre: Das Verbrechen des Gefreiten Lortie, Schriften 3, Berlin/Wien (Turia + Kant) 2011, hg. v. Georg Mein und Clemens Pornschlegel.

Paulus-Lektüren, München (Fink) 2012 (zusammen mit Sabine Biebl).

Aufsätze

„’Les princes sont des dieux.’ Zum Religionsverständnis des französischen Staates.“ In: Matthias Hildebrandt, Manfred Brocker (Hg): Der Begriff der Religion. Interdisziplinäre Perspektiven, Wiesbaden 2008, S. 81-98. 

Gottes Sehnsucht. Nietzsche und Bataille“. In: Pornschlegel/Stingelin (Hg.): Nietzsche und Frankreich, Berlin (de Gruyter) 2009, S. 223-239.

„Das Reich wieder holen. Zum Europa-Diskurs der klassisch-romantischen Bildung.“ In: Tobias Döring, Barbara Vinken, Günter Zöller (Hg.): Übertragene Anfänge, München (Fink) 2009.

„Man muss nicht alles für wahr halten, man muss es nur für notwendig halten“ Zur Figur des Gesetzgebers bei Pierre Legendre, in: Georg Mein (Hg.): Die Zivilisation des Interpreten. Studien zum Werk Pierre Legendres, Berlin/Wien 2011, S. 243-257.

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