Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Prof. Dr. Albrecht Koschorke

Vita

Porträt Albrecht Koschorke

Studium der Germanistik, Philosophie und Ethnologie in München und Paris.

Seit 2001 Professor für Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft in Konstanz.

2000–2006 Leiter des Projekts „Poetologie der Körperschaften“ am Zentrum für Literaturforschung, Berlin.

Seit 2003 Sprecher des Graduiertenkollegs „Die Figur des Dritten“ in Konstanz.

2003 Leibnizpreis. Mit den Mitteln des Leibnizpreises wurde die Forschungsstelle „Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären“ eingerichtet.

Forschungsschwerpunkte

Deutsche Literaturgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts, Anthropologie, Medien- und Kulturtheorie, Politische Theorie

Funktionen innerhalb des Exzellenzclusters

Mitglied des Vorstandes und des wissenschaftlichen Plenums

Fellow des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz (April–September 2016, April 2009–März 2010)
Forschungsprojekt „Integration durch Nichtwissen“
Abstract

Ausgewählte Publikationen

Hegel und wir. Berlin: Suhrkamp 2015.

Wahrheit und Erfindung. Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie. Frankfurt/M.: Fischer 2012.

Albrecht Koschorke: К вопросу о принципе действия культурной периферии[Zur Funktionsweise kultureller Peripherien]. In: Новое Литературное Обозрение, 115, 3 (2012). http://www.nlobooks.ru/node/2252

mit Anil Bhatti, Dorothee Kimmich, Rudolf Schlögl, Jürgen Wertheimer: Ähnlichkeit. Ein kulturtheoretisches Paradigma. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 36, 1 (2011), S. 233-247.

Herausgeberschaft mit Konstantin Kaminskij: Despoten dichten. Sprachkunst und Gewalt. Konstanz: Konstanz University Press 2011.

Wie Bürgerkriege erzählt werden. Feldtheoretische Überlegungen zur Konfliktsemantik. In: Sabina Ferhadbegović, Brigitte Weiffen (Hg.): Bürgerkriege erzählen. Zum Verlauf unziviler Konflikte, Konstanz: Konstanz University Press, 2011, S. 35-54.

mit Nacim Ghanbari, Eva Eßlinger, Sebastian Susteck und Michael T. Taylor: Vor der Familie. Grenzbedingungen einer modernen Institution, München: Konstanz University Press, 2010.

Zur Epistemologie der Natur/Kultur-Grenze und zu ihren disziplinären Folgen. In: Deutsche Vierteljahrsschrift 83,1 (2009), S. 9-25.

mit Susanne Lüdemann, Thomas Frank und Ethel Matala de Mazza: Der fiktive Staat. Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas. Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Wissenschaft, 2007.

Staaten und ihre Feinde. Ein Versuch über das Imaginäre der Politik. In: Jörg Huber (Hg.), Einbildungen. Interventionen 14. Zürich u.a.: Edition Voldemeer 2005. S. 93-115.

Vor der Gesellschaft. Das Anfangsproblem der Anthropologie. In: Bernhard Kleeberg u.a. (Hg.), Urmensch und Wissenschaften. Eine Bestandsaufnahme. Darmstadt 2005. S. 245-258.

Götterzeichen und Gründungsverbrechen. Die zwei Anfänge des Staates. In: Neue Rundschau, Heft 1/2004: Facetten des Heiligen, S. 40-55
Codes und Narrative. Überlegungen zur Poetik der funktionalen Differenzierung. In: Walter Erhart (Hg.), Grenzen der Germanistik. Rephilologisierung oder Erweiterung? DFG-Symposion 2003. Stuttgart 2004. S. 174-185.

Hg. zusammen mit Uwe Hebekus u.a., Das Politische. Figurenlehre des sozialen Körpers nach der Romantik. München: Fink 2003.

Brüderbund und Bann. Das Drama der politischen Inklusion in Schillers ‚Tell’. In: Uwe Hebekus / Ethel Matala / Albrecht Koschorke (Hg.), Das Politische. Figurenlehre des sozialen Körpers nach der Romantik. München: Fink 2003. S. 106-122.

System. Die Ästhetik und das Anfangsproblem. In: Robert Stockhammer (Hg.), Grenzwerte des Ästhetischen. Frankfurt/M. 2002. S. 146-163.

Des Kaisers neue Kleider. Über das Imaginäre politischer Herrschaft. Texte, Bilder, Lektüren. Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuch Wissenschaft 2002 [Mitverfasser; gemeinsame Publikation des Forschungsprojekts ‘Poetologie der Körperschaften’ am Zentrum für Literaturforschung, Berlin]

Hg. zusammen mit Cornelia Vismann, Widerstände der Systemtheorie. Kulturtheoretische Überlegungen zum Werk Niklas Luhmanns, Berlin 1999

Kontakt

Tel. 07531 88-2456
E-Mail albrecht.koschorke[at]uni-konstanz.de

Raum H 221
Universität Konstanz

Einblicke

Die Macht der Erzählungen

Das Gespräch des Literaturwissenschaftlers Albrecht Koschorke mit Kolja Mensing auf Deutschlandradio Kultur vom 23. Juni 2013 nachhören

Spiel mit der Zukunft

Fiktionen und Imaginationen halten die Gesellschaft zusammen. Albrecht Koschorke in der Süddeutschen Zeitung vom 30. Oktober 2008

Gut gemeint

Die Verschiebung der Semesterzeiten hat unerwünschte Nebenwirkungen – für Schüler, Studenten und die Wissenschaft