Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Ziele und Profil

die Bischofsvilla
die Bischofsvilla

Ziele

Das Kulturwissenschaftliche Kolleg Konstanz hat sich zwei übergeordnete Ziele gesetzt:

Wissenschaftliche Freiräume schaffen

Das Kolleg will seinen nationalen und internationalen Fellows und Gäs­ten sowie den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Konstanz Forschung frei von Lehre und Gremienarbeit ermöglichen. Gerade in jüngster Zeit hat diese Zielsetzung an Attraktivität gewon­nen, da höhere Studierendenzahlen, zeitintensive Gremienarbeit oder Gutachtertätigkeit die reine Forschungszeit zunehmend beschneiden.

Seit Oktober 2007 werden sowohl in Forschung und Lehre bereits eta­blierte als auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an das Kulturwissenschaftliche Kolleg Konstanz eingeladen, um ihre Forschungsarbeiten dort fortzuführen oder zu einem publikations­fähigen Abschluss zu bringen. Die Hälfte der Stipendien ist für den wissenschaftlichen Nachwuchs vorgesehen.

Sofern die Fellows von ihren Heimatuniversitäten beurlaubt werden, übernimmt das Kulturwissenschaftliche Kolleg die Kosten der Vertretung, in der Regel auf dem Niveau einer W2-Besoldung.

Internationalen Austausch fördern

Das Kolleg will gleichzeitig ein Ort der internationalen Wissenschaftskontakte sein. In der Bischofsvilla und in der Seeburg treffen sich deutsche und international anerkannte Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Eine Besonderheit des Konstanzer Kollegs ist der zwanglose und intensive Austausch zwischen Junior und Senior Fellows. Die externen Fellows stehen überdies in engen Arbeitsbeziehungen zu Konstanzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Das Profil des Kulturwissenschaftliche Kollegs Konstanz

Die Größe des Kulturwissenschaftlichen Kollegs Konstanz – jährlich 20 bis 25 Fellows – hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. So ist es groß genug für regen intellektuellen Austausch der Fellows untereinander und kann gleichzeitig – dank schlanker Strukturen – flexibel agieren. Jährliche Einladungen zu speziellen Schwerpunktthemen (in der Vergangenheit beispielsweise Kulturalisierung oder Nichtwissen) fördern zusätzlich den interdisziplinären Gedankenaustausch zwischen den Fellows.

Die enge wissenschaftliche Einbettung der Kollegsarbeit in das Konstanzer Forschungsmilieu ist ein wichtiges Anliegen. Das Kulturwissenschaftliche Kolleg ist deshalb bewusst in die Universität Kon­stanz und deren Forschung und Lehre eingebunden. Dies regt nicht nur einen für beide Seiten fruchtbaren Dialog an, sondern dient auch der besseren Integration der Fellows und Gäste in das wissenschaftliche Leben in Konstanz. Ebenfalls ermuntert das Kolleg seine externen wie internen Fellows dazu, Kontakte zu interessierten Studierenden und Promovie­renden zu knüpfen und zu intensivieren.

In Konstanz erleben die Fellows einen attraktiven Universitäts-, Hochschul- und Forschungsstandort: 2012 wurde der Universität im Rahmen der bundesweiten Exzellenzinitiative erneut der Exzellenzsta­tus verliehen. Auch der Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“, erstmals 2006 ausgezeichnet, wurde 2012 mit großer Anerkennung verlängert.

Kontaktinformationen des Kollegs