Universität KonstanzExzellenzcluster: Kulturelle Grundlagen von Integration

Neuerscheinung: Eine neue Form von Akademie. Von Julia Amslinger

18. Juli 2017

Cover

„Poetik und Hermeneutik“ – Die Anfänge
Paderborn: Wilhelm Fink 2017
Zitation

Die in den frühen 60er Jahren gegründete Forschungsgruppe „Poetik und Hermeneutik“ hat maßgeblichen Anteil an der intellectual history der Bundesrepublik. Das vorliegende Buch ist die erste wissenschaftsgeschichtliche Monographie zu dieser bemerkenswerten „Akademie“. Hans Robert Jauß, Hans Blumenberg und Clemens Heselhaus – allesamt ordentliche Professoren für Romanistik, Philosophie und Germanistik in Gießen – luden im Sommer 1963, achtzehn Jahre nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur einen Kreis von zwanzig Personen zu einem Kolloquium der besonderen Art an ihre Universität: dem ersten Treffen der Gruppe „Poetik und Hermeneutik“.

Das vorliegende Buch beschreibt entlang der Nachlässe von Hans Blumenberg, Hans Robert Jauß und anderer Teilnehmer die Anfangsphase der Forschungsgruppe. Der Traum einer forschenden Gemeinschaft wurde unter Ausschöpfung intellektueller, finanzieller, theoretischer, bürokratischer und medientechnischer Mittel in die Tat umgesetzt und gestaltete sich dann in der Realität gänzlich anders als geplant. (Verlag)

Dr. Julia Amslinger (geb. Wagner) ist Akademische Rätin auf Zeit an der Universität Duisburg-Essen. Von 2007 bis 2012 hat sie am Exzellenzcluster „Kulturelle Grundlagen von Integration“ im Forschungsprojekt „Poetik und Hermeneutik. Eine historische Epistemologie geisteswissenschaftlicher Forschung“ (mit Dr. Marcel Lepper, Christopher Möllmann, Alexander Schmitz) promoviert. Die vorliegende Arbeit ist ihre überarbeitete Dissertation, deren Erscheinen der Exzellenzcluster gefördert hat.


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